Über die Kieferorthopädie.

Dass die Kieferorthopädie etwas mit „schiefen Zähnen“ zu tun hat, ist ja grundsätzlich nicht falsch. Dennoch ist das nur ein Teil der Wahrheit – die Kieferorthopädie rückt weit mehr zurecht.

Zähne: „Machen“ ein Gesicht.

Gesunde und gerade Zähne sind unbestritten schön. Sie stehen für Attraktivität, signalisieren Lebensfreude und werden als Ausdruck unserer Persönlichkeit wahrgenommen.
Entsprechend massiv kann der negative Einfluss von Zahnfehlstellungen auf unser Selbstbewusstsein ausfallen.
Die moderne Kieferorthopädie nimmt Rücksicht auf diese ästhetischen und psychologischen Bedürfnisse unserer Patienten. Die ganzheitliche Behandlungsplanung erfolgt über die medizinischen Aspekte hinaus auch immer in dem Wissen, wie wichtig schöne Zähne für das Selbstwertgefühl sind.

So unterschiedlich die individuellen Bedürfnisse, Ansprüche oder Wünsche auch sein mögen: Die zeitgemäße Kieferorthopädie eröffnet durch unterschiedlichste Behandlungstechniken jedem Patienten den Weg zu einem strahlenden Lächeln.

Gut gekaut ...

Ein Gebiss hat aber nicht nur schön auszusehen: Seine eigentliche Hauptaufgabe besteht in der Aufnahme und Zerkleinerung unserer täglichen Nahrung. „Herzhaft zubeißen“ lässt sich jedoch nur mit regelrecht stehenden Schneidezähnen. Regelrecht heißt in diesem Fall: Die Schneidezähne müssen wie eine Schere übereinander greifen.
Das Zerkleinern übernehmen die Mahlzähne, die ebenso optimal ineinander greifen sollten, um die Speisen bestmöglich zu zermahlen und so die Verdauung vorzubereiten.
Denn: Gut gekaut ist ja bekanntlich halb verdaut.

Wie bitte?

Zahnfehlstellungen kann man nicht nur sehen, sondern auch hören. Und zwar wenn die Lautbildung durch fehlerhaft stehende Frontzähne behindert wird. Besonders bemerkbar macht sich dies bei Zischlauten wie „s“ und „z“, die als „Lispeln“ vernommen werden, wenn sich die Zunge nicht hinter die Zähne legt, sondern zwischen die Zahnreihen.
Eventuell flankiert von sprachtherapeutischen Maßnahmen muss hier bei jungen Patienten die Kieferorthopädie gegensteuern, um spätere Beeinträchtigungen durch „Sprachfehler“ in Schule oder Beruf abzuwenden.

Durchatmen.

Jeder weiß: Richtig geatmet wird durch die Nase, nicht durch den Mund. Bei vorstehenden oberen Schneidezähnen oder einem zurückliegenden Unterkiefer ist es jedoch gar nicht mehr so einfach, seine Lippen zwanglos zu schließen. Besonders fatal: Mann kann es dann eigentlich gar nicht mehr „richtig“ machen: Wird der Mund nämlich unter Zwang geschlossen, ergeben sich fehlerhafte Lippenhaltungen, die die vorliegenden Zahnfehlstellungen noch verstärken.
Atmet man hingegen durch den Mund, erhält die Wangenmuskulatur durch eine falsche Zungenposition Übergewicht und engt den oberen Zahnbogen ein. Im schlimmsten Falle begünstigt das Wucherungen der Rachen- und Gaumenmandeln.

Kurz gesagt: Falsches Atmen kann ernsthafte gesundheitliche Komplikationen nach sich ziehen. Die Kieferorthopädie schafft hier wirkungsvoll Abhilfe.

Kieferorthopädie ist Vorsorge.

Nicht nur falsches Atmen wird durch Zahnfehlstellungen begünstigt – die Liste möglicher Spätschäden durch Zahn- und Kieferanomalien liest sich äußerst unangenehm.
Zahnfehlstellungen behindern sowohl das Zähneputzen als auch die natürliche Selbstreinigung der Zahnreihen durch den Speichel. Die Folgen liegen auf der Hand: Plaque und Karies.
Stellungsanomalien können außerdem Fehlbelastungen der Zähne und des Zahnhalteapparats nach sich ziehen und damit schmerzhaften Zahnfleisch- und Kiefergelenkserkrankungen Vorschub leisten.

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Praxis für Kieferorthopädie
Dr. med. dent. Olaf Luck


Nürnberger Str. 34
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Tel. 0841.95678872
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