Noch Fragen?

Brauche ich eine Überweisung vom Zahnarzt, bevor ich einen Termin vereinbaren kann?

Nein. Wenn Sie sich mit einer Zahnfehlstellung unwohl fühlen oder dadurch gar Beschwerden haben, können Sie direkt einen Beratungstermin bei uns vereinbaren. Wurden beim Zahnarzt Röntgenbilder angefertigt, dann bringen Sie diese bitte zum ersten Termin mit!

Wie lange dauert eine kieferorthopädische Behandlung?

Die Behandlungsdauer ist von Patient zu Patient ganz unterschiedlich. Nach einem ersten Beratungstermin können wir Ihnen aber darüber ausführlich Auskunft geben.
Als grober Richtwert: Eine Frühbehandlung im Alter von 6-7 Jahren dauert etwa eineinhalb Jahre.
Eine kieferorthopädische Hauptbehandlung ab dem 9. Lebensjahr dauert im Regelfall etwa drei bis vier Jahre.

Was bedeuten Kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG)?

Darunter versteht man eine Klassifizierung im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung nach dem Gesundheits-Modernisierungs-Gesetz vom 1.1.2004.
Danach müssen bei Patienten die Zahn- und Kieferfehlstellungen in Behandlungsbedarfsgrade, die sogenannten Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) eingeteilt werden. Diese KIG sollen gewährleisten, dass die gesetzlichen Krankenkassen nur noch die Behandlung von solchen Zahn- und Kieferfehlstellungen zulassen, „die das Atmen, Beißen, Kauen und Sprechen erheblich beeinträchtigen oder zu beeinträchtigen drohen“ (Behandlungsbedarfsgrad 3, 4 und 5. Die Kosten für die Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen des Behandlungsbedarfsgrades 1 und 2 werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.
Das bedeutet aber leider nicht, dass aus nachhaltiger medizinischer Sicht in solchen Fällen grundsätzlich keine Behandlung erforderlich ist.

Was kostet mich eine kieferorthopädische Behandlung, ...

... wenn ich Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung bin?

... wenn ich privat versichert bin?

Wie bekomme ich den von mir gezahlten Eigenanteil als gesetzlich Versicherter wieder zurück?

Am Ende der Behandlung erhalten Sie von uns ein Abschlussprotokoll.
Dieses Abschlussprotokoll reichen Sie gemeinsam mit den Rechnungen bei der Krankenkasse ein, die Ihnen dann den von Ihnen gezahlten Eigenanteil zurückerstattet.

Ist die Behandlung schmerzhaft?

Die kieferorthopädische Behandlung bereitet normalerweise keine oder nur geringe Schmerzen. Bis zu drei Tagen nach der Behandlung können leichte bis mäßige Beschwerden auftreten.
Diese sind meist ein Zeichen dafür, dass die Behandlung anschlägt und sich die Zähne wie gewünscht bewegen.

Wie pflege ich meine herausnehmbare Zahnspange am besten?

Die Zahnspange sollte jeweils beim Zähneputzen mit einer separaten Zahnbürste unter fließendem, handwarmem Wasser sauber gebürstet werden.
Spezielle Reinigungstabletten aus dem Drogeriemarkt unterstützen die Reinigung bei besonders hartnäckigen Belägen. Alternativ dazu kann man die Zahnspange auch für ca. 30 Minuten in eine verdünnte Essiglösung legen und im Anschluss gründlich unter dem Wasser abbürsten.

Ist ein festsitzender Retainer wirklich notwendig?

Die Zähne können sich ein Leben lang bewegen. Damit man eine kieferorthopädische Behandlung nur einmal durchführen muss, sollte das Behandlungsergebnis möglichst dauerhaft stabilisiert werden. Deshalb empfiehlt sich nach Abschluss der aktiven Behandlung häufig ein festsitzender Retainer (Stabilisierungsdraht).

Noch weitere Fragen?

Dann legen wir Ihnen die Broschüre Kieferorthopädie der Stiftung Warentest ans Herz.
(ISBN: 978-3-86851-103-1 Erscheinungstermin: 19. Mai 2009)

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Praxis für Kieferorthopädie
Dr. med. dent. Olaf Luck


Nürnberger Str. 34
85055 Ingolstadt
Tel. 0841.95678872
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www.dr-luck.de


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